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Dienstag, 9. Dezember 2014

Die 350 Mio ISK Frage - Speedtanken einer Instrumental Site

Ihr könnt 350 Mio. ISK in 3 h mit Gasabbau im Wurmloch verdienen. Dazu müsst ihr nur 4 Sleeperschlachtschiffe in einer Instrumental Gassite speedtanken. Ich werde euch zeigen wie ihr das anstellt, euch ein Fitting vorschlagen und sagen worauf ihr achten müsst.
Die Prospect - Perfekt spezialisiert für den Gasabbau im Wurmloch (wRaum)
1. Motivation 
Vor einigen Wochen berichtete ein Kollege auf dem TS von einem Venturekill, bei dem das Opfer wohl versuchte eine Gassite "speed zu tanken". Ich fand die Idee spannend und überlegte mir ob sich das lohnen würde. Mit Ninjahuffing kannte ich mich ja schon aus (Ninjahuffing-Erfahrungsbericht) und die wertvollste Gassite kannte ich bereits: Das Intrumental Core Reservoir. Ich fand auch recht schnell ein noch unerprobtes Fitting auf battleclinic.com, also machte ich mir Gedanken, wie man dieses Fitting optimieren kann. Günstig und effektiv waren die Maßstäbe ...

2. Das Märchen vom Omni-Schaden von Sleepern
Die insgesamt vier Sleepless Sentinel, welche in zwei 2er Wellen auftauchen, verursachen jeweils 466 dps. Die Waffentürme (was auch immer Sleeper da so nutzen) verursachen EM- und Thermalschaden und die Raketen Explosiv- und Kinetikschaden. Der Schaden durch die Waffentürme (50 km bei 25 km Falloff) lässt sich ziemlich einfach durch Speedtanken (0.04 rad/sec tracking speed) vermeiden. Folglich bleiben nur noch die beiden Schadensarten der Raketen übrig. Hierfür hatte ich mir einen passiven Shieldtank mit zwei spezifischen Hardenern überlegt.

3. Erster Versuch auf dem Testserver
Mit meinem ersten Fitting im Gepäck machte ich mich auf Sisi auf die Suche nach einem C5/C6 Wurmloch mit einer Instrumental Site. Die ersten Sleeper tauchen wie erwartet nach 20 min auf und ich konnte sie erfolgreich tanken. Ihre Höchstgeschwindigkeit beträgt 1.125 m/s und meine Prospect ist immerhin ein wenig schneller. Auch die zwei zusätzlichen BS konnte ich ohne Probleme speedtanken. Also habe ich mein Fitting etwas abgerüstet, die Implantate entfernt und es erneut probiert. Siehe da - es klappte (beinahe zu) gut.

4. Echtes Gas mit echten Sleepern - Der Praxistest
Kurz nach unserem Einzug ins C5 hatten wir eine Instrumental Site. Das war die perfekte Gelegenheit mein Fitting mal unter realen Bedingungen zu testen. Ich fing also an das C320 abzubauen und wartete auf die Sleeper. Dabei saß ich mit eingeschaltetem AB auf der Rückseite der Gaswolke (Durchmesser rund 120 km), um einen guten Abstand zu den bald eintreffenden Sleepern zu haben. Als sie auftauchten zog ich meinen Transversal hoch und umkreiste die Gaswolke. Dabei hielt ich sie immer auch 50-70 km Entfernung.

Das eigentliche Problem tauchte erst auf, als ich für die zweiten 10 k m³ zurück kam. Just in dem Moment, in dem ich auf dem Grid landete, schalteten mich die Sleeper auf und eröffneten das Feuer. Hier möglichst schnell an Geschwindigkeit zu gewinnen, ist die einzige Chance zu überleben. Das zweite Problem beim Zurückkommen ist die Entfernung zu den Sleepern. Die Sleepless Sentinel Schlachtschiffe können auf 30 km webben. Von dort ist man nicht mehr weit davon entfernt geneutet und gescrambelt zu werden... wie es mir passiert ist. Aber macht euch keine Sorgen um eure Verluste. Jeder erfolreiche Tripp bringt euch genug ISKies für drei bis vier neue Prospects.

5. Das Fitting - Einfach und effizient
Für etwa 34 Mio. ISK bekommt ihr eine Prospecthülle und das folgende Fitting, welches ich auch auf battleclinic.com eingestellt habe:

[Prospect, Gramek Ninja Harvesting]
Shield Power Relay II
Shield Power Relay II
Damage Control II
Overdrive Injector System II

Explosive Deflection Amplifier II
Kinetic Deflection Amplifier II
1MN Afterburner II

Gas Cloud Harvester II
Gas Cloud Harvester II
Covert Ops Cloaking Device II

Small Polycarbon Engine Housing I
Small Polycarbon Engine Housing I

Ich empfehle euch zusätzlich ein Mobile Depot, einen Core Proble Launcher I und 8 Core Scanner Probes I im Laderaum rumzufliegen. Damit habt ihr die Möglichkeit umzufitten und nach neuen Wurmlöchern zu scannen - nur falls es evtl. Probleme gibt...

Mit diesem Fitting (und meinen Skills) werdet ihr von den Phantasmatoraketen nur noch 22er Treffer kassieren und euer Schild bei ~70 % halten. Daher könnte man versuchen ein Shield Power Relay II durch einen Warp Core Stabilizer I auszutauschen. So könntet ihr noch wegwarpen, falls euch wirklich mal ein Sleeper oder etwas vergleichbares einfängt. Ich habe auch ein Fitting für die Venture enworfen. Es sieht aber derart gefährlich aus, dass ich es noch nicht getestet habe.

6. Vermeidung des warp-in Problems - Gasabbau als Polonaise
Um zu vermeiden, dass euer Schiff beim Zurückkehren zur Gaswolke von den Sleepern in der Luft - ähm im Vakuum - zerissen wird, könnte man auch (rein hypothetisch) mit drei Prospects von Anfang an fliegen. Dabei würde die dritte der zweiten und die zweite der ersten Prospect folgen, welche wiederum die Wolke umkreist. Mit dieser Methode würdet ihr die 30k m³ der Wolke komplett abbauen und müsstet nicht noch einmal zurück kommen. Ausprobiert habe ich es allerdings nicht. Prospectpiloten sind bei uns rar gesät.

Update 05.12.2015 - Link zum Fitting auf Battleclinic entfernt, da die Seite zum Jahresende eingestellt wird (Quelle).

Dienstag, 2. Dezember 2014

Gaspreisexplosion dank T3 Zerstörer

Mit jeder Erweiterung lassen sich in EVE Online Milliarden verdienen. Diesmal mit Gasen aus dem wRaum. Da die neuen T3 Zerstörer für den Bau Gase aus Anoikis brauchen, haben Produzenten und Spekulanten die Preise in die Höhe getrieben.
So sieht der neue Amarr T3 Zerstörer aus - Die Confessor
Bereits vor einiger Zeit habe ich euch meine Erfahrungen zum Ninjahuffing (Gasabbau im Wurmloch) mitgeteilt und euch aufgelistet welche Gase am lukrativsten sind. Beim Blick auf die benötigten Materialien zum Baum der Confesser sieht man folgendes (Link): (Falls ich mich iwo verrechnet habe, flamt in den Kommentaren!)
Besonders Gase, die man bereits in C1/C2 Wumrlöchern findet, werden benötigt
Wenn ihr auf den Zug aufsteigen und ISKies scheffeln wollt, dann braucht ihr nur eine Scanfregatte und eine Venture (viel ISK mit wenig Skillpunkten) und ihr seid im Geschäft! Ihr könnt von überall eure Expedition nach Anoikis starten. Außer Barren und Ordinary Gas Sites könnt ihr eigentlich alles abgrasen. Einfach rein, huffen bis die Sleeper kommen (15-20 min) und mit dem Vielfachen eures Schiffswertes im Cargo weiter zur nächsten Wolke.

Die aktuellen Preise für Gas aus Wurmlöchern schwanken sehr stark. Also Übersicht könnt ihr folgende Tabelle verwenden: (Jita-Preise vom 02.12.2014)
Achtung die Preise schwanken derzeit stark. Ein Spreadsheet mit dynamischen Preisen gibt es vllt.später
Über 160 Mio. ISK pro Stunde mit huffen. Wie lange muss man skillen, um mit einem Marauder 100 Mio. ISK/h mit Level 4 Missionen im HighSec zu verdienen? Hinzu kommt, dass eine komplett ausgerüstete Venture ca. 7 Mio. ISK kostet. Für weniger Risiko bekommt man nirgends mehr ISK. Wenn ihr nach einem Grund gesucht habt, mal eine Expedition in ein Wurmloch zu starten, wie wäre es mit ISK?

"Das Geld liegt auf der Straße. So große Haufen..."
Übersicht zum Ninjahuffen und bookmarken
Hinweis:
Wenn ihr jetzt denkt, dass ihr zu spät seit, um im wRaum noch Geld mit T3 Zerstörern zu verdienen, kann ich euch beruhigen. Es fehlen noch drei weitere T3 Zerstörer und damit werden Gase aus Anoikis noch eine ganze Weile viel Geld in eure Kasse spülen können.

Weitere Tipps zum Huffen in Wurmlöchern findet ihr unter: Ninjahuffing - Ein Erfahrungsbericht
Diesen Post widme ich meinem Corpkollegen Melancholy. Danke für den Hinweis

Mittwoch, 5. November 2014

Woher bekommt man ein Wurmloch?

Du bist auf der Suche nach einem geeigneten Wurmloch, doch weißt nicht so recht welches das passende ist und wie du es findest? Um an ein eigenes Wurmloch zu gelangen, gibt es viele Wege. Die einen kosten Zeit, die anderen Geld.
Ein eigenes Wurmloch zu bekommen geht auch ohne Gewalt. (Bild: Kampf für ein eigenes Wurmloch)
Mit den Änderungen durch Hyperion kam bei Vision Inc. die Idee auf in ein C4-Wurmloch umzuziehen. Zuvor stellt sich eine viel grundlegendere Frage: Wie findet man das richtige Wurmloch überhaupt?

Mit Geld kann man (fast) alles kaufen
Wer hätte es anders erwartet? Wenn ihr das nötige Geld habt, könnt ihr auf der Seite http://wormholesales.com/ relativ schnell ein Wurmloch erstehen. Ihr solltet dabei aber undedingt auf den Preis achten (kein normales Wurmloch ist 10 Mrd. ISK wert) und bestenfalls um den Preis feilschen. Direkten Kontakt zu Wurmlochverkäufern findet ihr im Spiel im Kanal "Wormhole sales". Mit etwas Glück findet man Wurmlochofferten auch im EVEGer-Forum (Link).
Tipp: Nutzt für Wurmlochkäufe unbedingt einen Zwischenhändler, um euch vor Betrug zu schützen!

Wurmlöcher über statische Ausgänge suchen
Sucht man ein Wurmloch mit einem bestimmten statischen Ausgang, lässt sich über diesen womöglich auch das passende Wurmloch finden. Am einfachsten gestaltet sich das für Wurmlöcher mit einem statischen Zugang zum kRaum (meint: HighSec, LowSec und NullSec). Das kann aber auch sehr aufwändig werden (137 Sprünge für ein neues Zuhause).

Beispiel: Wer ein C1 mit statischem HighSec-Ausgang sucht kann einfach im HighSec nach Wurmlöchern scannen und hat gute Chancen ein (geeignetes) C1-Wurmloch zu finden.

Schwieriger wird es, wenn das gewünschte Wurmloch keinen kRaum-Ausgang haben soll. Hier müsste man sich schon mit viel Geduld durch Wurmlochketten scannen. Alternativ kann man auch temporär in ein Wurmloch mit einem entsprechenden statischen Ausgang ziehen und diesen rollen bis man sein Wunschsystem gefunden hat.

Beispiel: Ihr sucht ein C4 und nutzt dafür als Ausgangspunkt ein C2 mit statischem C4. Also zieht ihr dort für einen begrenzten Zeitraum ein und rollt das statische C4 so lange bist ihr ein geeignetes C4-System gefunden habt.

Kostenlose Wurmlöcher für PvP-Corps
Wer glaubhaft nachweisen kann, dass er Anoikis hauptsächlich für PvP besiedeln will, der kann auf Hilfe hoffen. Dafür haben sich einige größere Wurmlochentitäten zusammengetan. Finden könnt ihr das Projekt im offiziellen EVE-Forum (Link). Am besten schreibt ihr die dort aufgeführten Corps, unter Verweis auf den Foreneintrag, direkt an und besucht deren offizelle Kanäle.

ISK durch Wurmlöchverkäufe
Ihr könnt das ganze Geschäft auch umkehren und Wurmlöcher verkaufen. Dafür gibt es unterschiedliche Klientel.  PvP-Corps suchen meist Wurmlöcher mit C5- oder C4-Ausgängen. Zusätzlich stehen Systeme mit guten Planeten für PI (begehrt sind oft. Coolant, Mechanical Parts und Robotics) hoch im Kurs. Hat ein System zusätzlich noch einen (für den Käufer) passenden Effekt, lassen sich schnell eine hundert Millionen ISK für ein Wurmloch heraushandeln. Bereits bewohnte Systeme lassen sich ganz schlecht verkaufen.
Tipp: Wenn ihr ein vermeintlich gutes und unbewohntes System gefunden habt, platziert einen Alt in einem Scannschiff  in dem Wurmloch.

Freitag, 3. Oktober 2014

Sicherheit im Wurmloch - Wurmlöcher schließen

Das Thema Wurmlochsicherheit und Schließen von Wurmlöchern ist spätestens mit den zahlreichen Neuerungen dank Hyperion und Oceanus wieder ein wichtiges Thema.
Die neuen Wurmlochanimationen mit Oceanus (DevBlog)
Neu:Fregattenwurmlöcher (Übersicht)
Diese neuartigen Wurmlöcher, die nur von Schiffen mit einer maximalen Masse von 5mt genutzt werden können, lassen sich nur mit größter Mühe und dutzenden Piloten schließen, da sie recht schnell ihre Gesamtmasse regenerieren. Im Alltag sind sie von "normalen" Corps nicht zu schließen. Hier hilft nur beobachten und das am besten auf der anderen Seite, um Piloten abzufangen, die vergeblich versuchen mit zu großen Schiffen druchzuspringen (z.B. T3-Scouts).

Ebenso gibt es zusätzliche Wander-Wurmlöcher. Das sind Wurmlöcher, die nicht als statischer Ausgang einem bestimmten (Wurmloch-)System zugeordnet werden können. Hinzu kommt der neue zweite statische Ausgang für C4-Wurmlöcher. Wir dürfen also insgesamt mit mehr Wurmlöchern rechnen.

Hinweis: Als generischer Ausgang werden die K162-Seiten von Wurmlöchern bezeichnet.

Reduzierte Reaktionszeit
Früher wurde ein neues eingehendes Wurmloch als zusätzliche Signatur im System sichtbar, sobald jemand einen Warp zum Eingang initiierte. Jetzt passiert dies erst bei der ersten Aktivierung des Wurmlochs, womit man weniger Zeit hat, um sich ggf. in Sicherheit zu bringen und auf PvP vorzubereiten.

Ein- und Ausgänge schließen
Um sich vor unerwünschtem Besuch zu schützen, kann man die eigenen statischen und generischen Ausgänge "einfach" schließen. Dabei sollte allerdings die neue masseabhängige Entfernung zu Wurmlöchern nach einem Sprung (Mehr WH-PvP mit Hyperion?) und die verbleibende Masse des Wurmlochs berücksichtigt werden (ellatha.com).

Die eigenen statischen Ausgänge sind, einmal geschlossen, kein (Sicherheits-)Problem mehr. Lediglich auf neue Wander-Wurmlöcher und K162er muss man achten.

Alternative - Massekritisch springen
Eine andere Variante, um sich vor zahlreichem Besuch zu schützen, ist das Reduzieren der verbleibenden Sprungmasse eines Wurmlochs bis kurz vor den Kollaps. Das ist in manchen Situationen einfacher und verwehrt größeren Flotten die Passage. Gut bspw. bei stärkeren Nachbarn. Diese Methode wird gerne bei Wurmlochbelagerungen verwendet, um feindliche Verstärkung zu verhindern. Aufpassen muss man allerdings für wieviel die Restmasse noch ausreicht. Immerhin könnte eine feindliche Flotte den Kollaps des Wurmlochs bewusst in Kauf nehmen und durch ein anderes Wurmloch wieder abziehen (wenn ihr z.B.ein bequemen statischen HighSec-Zugang habt). Ebenso sollte man eventuelle Fregattenflotten berücksichtigen. Mit den neuen Fregattenwurmlöchern gewinnen diese leichten Schiffe in Anoikis zunehmen an Popularität und durch ein großes massekritisches Wurmloch können immer noch jede Menge Fregatten passen.

Jede Sekunde zählt

Ein paar Extrasekunden erhält man, wenn man massekritische Wurmlöcher und Fregattenwurmlöcher mit Mobile Large Warp Disruptor Bubbles (Wie funktionieren Bubbles?) blockiert. Zusätzlich kann man über die neuen Audioeinstellung die Lautstärke des Aktivierungsgeräusches von Wurmlöchern anheben.

Mit all diesen Maßnahmen können beispielsweise Cap Escalations so sicher sein wie Carebearing im NullSec.

Edit: Wer seine Wurmlochverbindungen nicht schließt oder massekritisch springt, riskiert schnell mal seine 47 Mrd. ISK Capitalflotte (EVEnews.com Battlereport)

Freitag, 12. September 2014

Fregatten-PvP in Wurmlöchern

Der Hyperionerweiterung haben wir eine neue Art von Wurmlöchern zu verdanken, die nur von Fregatten und Interdictoren passiert werden können. Das liefert die Chancen auf schnelle und spannende Kämpf, wie neulich bei Vision Inc.
Sie in die Augen deiner Nemesis! 750 dps sind möglich.
In Wurmlöchern werden für PvP meist T3-Kreuzer verwendet. Sie weisen ein hervorragendes Verhältnis aus Leistung zu Masse auf, was aufgrund der Massebegrenzung von Wurmlöchern wichtig ist. Mit den neu eingeführten Fregattenwurmlöchern wird das Standardrepertoire im Wurmloch-PvP um Fregatten erweitert. Sie sind schneller und fragiler, was Kämpfe spontaner, risikoreicher - im Hinblick auf Schiffsverluste, nicht ISK - und spannender macht.

Die neuen dynamischen Fregattenwurmlöcher lassen sich in ihrem Ursprungssystem an ihrem Namen erkennen. Ihr Ursprung liegt dabei stets im wRaum (meint: Wurmlöcher). Sie haben immer zwei Nullen in der Mitte ihres Namens.

E004 führt in ein C1-Wurmloch
L005 führt in ein C2-Wurmloch
Z006 führt in ein C3-Wurmloch
M001 führt in ein C4-Wurmloch
C008 führt in ein C5-Wurmloch
G008 führt in ein C6-Wurmloch
Q003 führt ins NullSec

Lebensdauer immer 16h
maximale Sprungmasse 5.000 Tonnen

Bei Vision Inc haben wir die Gelegenheit beim Schopfe gepackt und zwei Schlachtschiffe aufs Korn genommen, die gerade dabei waren eine POS abzureißen (Killmail).
Einige namenhafte Wurmlochcorporations haben sich bereits zusammengeschlossen, um bei passender Gelegenheit die nötigen Piloten für schwarmartige Fregatten-Überfälle zu gewährleisten. Eine Übersicht findet ihr im offiziellen EVE-Forum (Link). Ich bin gespannt, was wir da in Zukunft sehen werden. Capkills mit Fregatten vielleicht? Vision Inc ist leider (noch) nicht dabei.

Todesfalle für T3-Scouts
Vom K162-Ende eines Fregattenwurmlochs war dieses bisher nicht als solches zu erkennen. Damit ein T3-Scout beim Versuch hindurch zu springen nicht enttarnt da steht, wurde in die Info der Wurmlöcher eine entsprechende Passage hinzugefügt (Wurmlöcher charakterisieren). Entweder gewöhnt ihr euch ab, neue Wurmlöcher direkt auf 0 km anzuwarpen oder ihr wechselt auf CovOps Fregatten.

Weitere Informationen:
Reddit, EVEnews24 und im offiziellen EVEForum

Montag, 25. August 2014

Fitting des Monats: RR Nestor mit der Hyperionerweiterung

Das SoE Schlachtschiff - die Nestor -  ist aufgrund ihrer vielseitigen Boni in Wurmlöchern immer häufiger anzutreffen. Mit dem Hyperion-Patch gab es zusätzlich einige interessante Änderungen. Lasst uns einen Blick auf ein paar spannende Fittings werfen.
SoE entwickelt die Nestor kontinuierlich weiter - sehr zum Gefallen ihrer Kunden
Als ich neulich eine Nestor auf dem Killboard (Link) meiner alten Kollegen von Sleeper Social Club sah, staunte ich nicht schlecht: Eine Remote Rep Nestor für 1,8 Mrd. ISK. Wirft man einen genaueren Blick auf das Schiff, wird diese Verwendung immer charmanter.

In der SSC-Variante (Link) liefert die RR-Nestor folgende Werte:
186,3k eHP und 475 dps (mit 5 Ogre II)
5 Large Armor Repairer (leider nur 2 cap stable)

Nimmt man sich die Zeit, um das Fitting etwas zu optimieren (ich sage nur killboard wiper), erhält man vielleicht ein besseres Fitting (Link). Mit 182,4k eHP nur unbedeutend weniger Tank, dafür haber gut 400 Mio günstiger. Da die Nestor eh Cap-Unterstützung bracht, wären vllt. ein paar Large Capacitor Battery II gegen Cap-Warfare oder ein Remote Capacitor Transmitter für eine Cap-Chain hilfreich. Im direkten Verlgeich mit einer Guardian ist die Fernreparaturleistung der Nestor beeindruckend.

Eine Guardian (Fitting) schafft 4*192 Panzerung in 4,5  Sekunden = 170,7 Panzerung/Sekunde
Eine Shiny Guardian mit 4 Large meta 4 Reppern schafft 4*384 Panzerung in 5 Sekunden = 307 Panzerung/Sekunde.
Eine Nestor schafft (mit Energieunterstützung) 5*576 Panzerung in 5 Sekunden = 576 Panzerung/Sekunde
und damit mehr als drei normale Guardians. Sie ist also die perfekte Ergänzung zu ein paar Guardians und dabei deutlich mobiler als bspw. eine Archon, insbesondere aufgrund der neu eingeführten massenabhängigen Entfernung zu Wurmlöchern nach einem Wurmlochsprung (Link).

Bei der höheren Fernreparaturleistung sollte man die Reichweite im Hinterkopf behalten. Eine Guardian schafft bis zu 51 km mit mittleren und 71 km mit großen Modulen. Eine Nestor kommt auf 25 km.


1,4 Mrd. ISK sind euch immer noch zuviel für ein RR Fraktionsschlachtschiff? Dann schaut euch die Änderungen der Nestor mit dem Hyperion Patch mal genauer an (Link):
  • Masse: 20,000,000 (-36,000,000) - wenig Masse ist immer gut für Wurmloch-PvP
  • Trägheitsmodifikator: 0.5 (+0.32) - Gleicht die reduzierte Masse aus. Das Schiff kommt genauso schnell in den Warp wie vor dem Patch
  • Höchstgeschwindigkeit: 65 (-27) m/s
  • Sensorstärke (magnometrisch): 30 (+6)
  • Signaturradius: 420 (-45)
  • Ship Maintenance Bay mit einem Volumen von 5,000m3
Die Massereduktion ist ein Änderung, die vor allem den Gebrauch in Wurmlöcher verbessert. Mit lediglich 20 kt ist die Nestor ein Fliegengewicht unter den Schlachtschiffen. Zum Vergleich: Eine Bhaalgorn (ohne Platten) wiegt 97,1 kT und eine Tengu 8,2 kt. Der Trägheitsmodifikator gleich lediglich die reduzierte Masse aus. Ihr werdet nicht länger brauchen um in den Warp zu kommen.

Eine weitere Reduktion der Höchstgeschwindigkeit macht den Einsatz der Nestor zum Glücksspiel. Sollte sie nach einem Sprung durch ein Wurmloch zu weit entfernt sein, stünden die Chancen im PvP schlecht jemals wieder in Sprungreichweite zu kommen.

Die erhöhte Sensorstärke ist zwar nett gegen Jamming (eine Guardian hat 22,8), ist aber genau wie der verringerte Signaturradius, lediglich eine nette, aber nicht kampfentscheidende, Verbesserung.

Am spannendsten dürfte die neue Schiffwartungsbucht sein, die es euch erlaubt an der Nestor "mal eben" euer Fitting zu wechseln. Es blleibt aber abzuwarten in wie weit diese Möglichkeit in Zukunf tgenutzt wird.

Die Nestor wird günstiger
CCP hat angekündigt mit dem Patch die Droprate für Drone Nexus Chips zu erhöhen, welche für die Produktion der Nestor benötigt werden. Damit sollen die Preise der Schiffshülle deutlich fallen. Bei derzeit 1,3 Mrd. ISK hoffe ich auf einen Preisrutsch auf 1 Mrd. und langfristig vllt. sogar 800 Mio (das is etwas optimistisch, ich weiß). Damit wäre die Nester vom preis in der gleichen Größenordnung wie andere Fraktionsschlachtschiffe. Das oben gezeigte, optimierte Fitting wäre dann für knapp unter 1 Mrd. ISK zu haben.

Weitere Verbesserungen der Nestor
Um den Laserbonus der Nestor auszuspielen bräuchte das Schiff deutlich mehr Powergrid, weil es sich sonst nicht anständig (meint Tank) fitten lässt. Alternativ könnte man auch den Reichweitenbonus für große Laser entfernen und durch etwas zweckmäßigeres ersetzen. Reduzierter Stromverbrauch für Fernreparaturmodule wäre der Hammer!

Die Nestor wurde bereits mit Rubicon 1.1 eingeführt und sorgte damals schon für aufsehen (Das neue SoE Schlachtschiff).
Ein englischer Blogpost, der sich auch intensiv mit der Nestor beschäftigt kommt von Namamai.

Update - 27.08.2014 - Shiny Guardian hinzugefügt, Kommentar zur Reichweite ergänzt
Update - 26.08.2014 - etwas denglisch entfernt
Ich bin grad wieder über ein schönes RR-Nestorfitting gestolpert. 2 Sensorbooster, 2 Capacitor Batteries und zwei Heavy Capacitor Booster sollten viele Probleme (Aufschaltzeit, Neut-Widerstand, Energieprobleme) lösen. Ebenso gefällt mir der Large Remote Capacitor Transmitter im HighSlot. Damit könnt ihr euch in eine Guardian-Capchain einklinken. BattleClinic

Donnerstag, 21. August 2014

Ninjahuffing - Gasabbau im Wurmloch

Gasabbau in Wurmlöchern ist ein zweischneidiges Schwert. Entweder sind die Sleeper der Site schwach und das Gas wertlos oder man muss richtig dicke Geschütze auffahren um an die wertvollen Gase zu gelangen. Wer die Sleeper ignoriert und ein paar kleine Abstriche beim Gesamtverdienst hinnimmt, kann dennoch schnell viel ISK machen.
Venture - Outer Ring Excavations (ORE) landete mit diesem Schiff einen Verkaufsschlager (Bild: http://leiharper.wordpress.com/)
 Achtung: Die Gaspreise sind durch die neuen T3 Zerstörer massiv angestiegen. Infos findet ihr unter:
Gaspreisexplosion dank T3 Zerstörern


Was ist Ninjahuffing?
Ninjahuffing beschreibt den Gasabbau in einer Wurmlochsite bevor die jeweiligen Sleeper auftauschen. 
Dafür hat man, bis die Sleeper kommen, maximal 20 min Zeit.

Bei allen Betrachtungen gehen wir immer von 160 m³ Gas pro Minute aus, die ihr mit guten Skills aus der Venture rausholen könnt. Da können selbst Neulinge in EVE mit wenig Aufwand mitmischen. Aber ohne T2 Harvester braucht hier keiner mit Ninjahuffing anfangen!
Spieglein, Spieglein and der Wand. Welches Gas ist das wertvollste im ganzen Land?
Alle Gassites beherbergen je zwei unterschiedliche Gase. Als erstes vernachlässigen wir beim Ninjahuffing jenes Gas, welches am wenigsten ISK/m³ liefert. Dafür habe ich euch mal eine kleine Tabelle mit den aktuellen Marktdaten aus Jita gezaubert.

Das Spannende am Ninjahuffing sind nicht die 32 bis 128 Mio ISK pro Stunde, die man im wRaum damit verdienen kann, sondern das tolle Risiko-zu-Einsatz-Verhältnis (risk-reward). Eine Venture kostet gefitted vllt. 5 Mio ISK und teure Implantate sollte man in Wurmlöchern eh nicht nutzen. Hinzu kommt die Möglichkeit schnell und allein ein paar ISK zu verdienen, was für gewöhnlich entweder schwieriger oder mit deutlich höherem finanziellen Aufwand verbunden ist.


Aber wer ist schon immer allein?
Mit 10 Mann eine Instrumental Site ausräumen. Das wär doch mal was!
Ninjahuffing im Mob - Die Masse machts
Pro Venture lassen sich innerhalb der Zeit bis zum Erscheinen der Sleeper problemlos 3.000 m³ Gas abbauen. Man braucht also nicht zurück fliegen oder jet-can Harvesting zu betreiben. Wenn man allerdings eine Site mit mehr als 3.000 m³ ninjahuffbarem (das soll ein Adjektiv sein) Gas hat, hilft nur eines: Bring Freunde mit!

Einen (kleinen) Vorteil gegenüber getarnten Angreifern könnt ihr erlangen, indem ihr euch in die Mitte der Wolke, die ihr abbaut, stellt. Wenn sich ein getarntes Schiff anschleicht, ist es gut möglich, dass es vorzeitig durch die Wolke enttarnt wird und ihr etwas mehr Zeit zum wegfliegen habt.

Zur grundlegenden Lektüre kann ich den Uniwikieartikel "Gas in w-space" empfehlen.
Wer im deutschen Client spielt und mit den englischen Namen der Gassites überfordert ist, kann bei Schidlwall.info nachschlagen.

Weitere Infos findet ihr in meinem Beitrag Ninjahuffing - Ein Erfahrungsbericht

Tl;dr
Um das Maximum herauszuholen sucht nach Vital und Intrumentals Gas Sites in C5/C6 Wurmlöchern. Konzentriert euch stets auf C320 und verzieht euch, sobald Sleeper auftauchen.

Update - 16.12.2014 - Erfahrungsbericht verlinkt
Update - 02.12.2014 - Preisänderung mit Einführung der T3 Zerstörer (Infos)
Update - 28.08.2014 - Hinweis zum Enttarnen von Feinden an Gaswolken ergänzt
Update - 25.08.2014 - Tl;dr hinzugefügt
Update - 22.08.2014 - Die Ordinary Site hat Sentry Guns - nicht reinfliegen! (Tabelle korrigiert)

Dienstag, 19. August 2014

Mehr Wurmloch-PvP mit dem Hyperionpatch?

Die Einführung einer massenabhängigen Entfernung zum Wurmloch (WH) nach einem Wurmlochsprung ist wohl die umstrittenste Änderung mit der anstehenden Hyperion-Erweiterung. Bisher konnte man nach einem Sprung durch ein Wurmloch idR direkt zurück springen. Mit der masseabhängigen Distanz soll es nun zu mehr PvP an Wurmlöchern kommen.
Könnten bald unsinnig gefährlich werden  - Wurmlöcher
Transporter und dergleichen sollten dank der geplanten Änderungen noch leichtere Beute werden und insbesondere Schlachschiffe, Orcas und Caps sind leichter zu erwischen. Fraglich bleibt, ob die größere Entfernung von Caps, welche für gewöhnlich zum Rollen größerer Wurmlöcher genutzt werden, PvP nennenswert begünstigt oder nicht. Dafür gibt es mehrere denkbare Szenarien.
  • Eine unterlegene Corp kann nun nicht mehr ohne weiteres ein paar Caps nehmen und ein unerwünschtes Wurmloch schließen, was u.a. Belagerungen vereinfacht, aber auch Piloten zum Verlassen des w-Raumes bringen kann.
  • Rage-Rolling, also das wiederholte schließen des statischen Wurmlochs, auf der Suche nach PvP wird deutlich länger dauern. (und war davor schon langwierig)
  • Um Caps zu sichern, kann man, statt zum WH zurück zu eiern (slowboaten), einfach einen weiten Savespot und ein paar Webs benutzen. (Was geradezu nach HICs schreit) 
  • Tarnbare Schiffe sind u.U. kaum noch zu erwischen. Vorher hatte man bspw. bei CovOps und tarnbaren Transportern die Chance, dass sie nach einem Sprung zu nah am Wurmloch waren um sich direkt wieder tarnen zu können. Dieses Problem entfällt nun.
Wenn jemand einem Kampf aus dem Weg gehen will, wird sich das mit Hyperion wohl kaum ändern. Insgesamt werden wohl PvP-starke Corps und jene mit einer kurzen Reaktionszeit am besten dastehen. Ein WH zu bubbeln, um einen Cap auf dem Rückweg von einem Savespot abzufangen ist eine Entscheidung von Sekunden und darf nicht mit "Oh Leute, kommt mal ins TS. Da is was aufm dScan." beginnen.

Ein Großteil des PvPs in Wurmlöchern (meint: Wurmlochsysteme) spielt sich direkt an Wurmlöchern ab. Durch die geplanten Änderungen wäre der Einsatz von Caps noch viel riskanter, da diese sich nicht mehr einfach durch einen Sprung durchs Wurmloch kurzzeitig vor Beschuss retten können, weil sie sonst auf der anderen Seite außerhalb der Sprungreichweite des Wurmlochs festhängen.

Die geplanten Änderungen in ihrer jetzigen Form haben das Zeug zum WH-Töter. Ganz nebenbei ist die massenabhängige Distanz zu Wurmlöchern nach einem Sprung ein unter Wurmlochbewohnern heiß diskutiertes Thema (offizielles EVE Forum).

Link zum offiziellen DevBlog (Link)

Montag, 11. August 2014

Rückzug statt Rauswurf

Erst vor einem halben Jahr eroberten wir uns eine neue Wurmlochheimat. Dutzende Piloten kamen und mit zahlreichen Caps jagten wir die Carebears davon. Nur um wenig später zu erkennen, dass wir selbst Gefahr liefen invadiert zu werden.
Das sollte uns nicht passieren - Invasion nach Inaktivität
Als ich mich vor einigen Tagen einloggte war alles weg. Kein einziger Tower stand mehr und ich war plötzlich der einzige Pilot im Wurmloch. Ich hatte davon gehört, dass im Forum diskutiert wurde wieder aus unserem C5 auszuziehen. Überrascht war ich trotzdem.

Der Grund für den Auszug unserem C5 ist eigentlich einfach: Auch wenn wir mit gut 30 Mann dieses Wurmloch im Sturm eroberten, so erlahmte danach die Aktivität unserer Kapselpiloten ebenso schnell, wie sie zuvor anstieg.

Über unser letztes Ausscheiden aus Anoikis schrieb ich in Corpgröße - Segen und Fluch bereits:
"Eine Corp, die nicht wächst, stirbt iwann an Inaktivität. Nur wer neue Piloten rekrutiert kann auf Dauer erfolgreich sein."
Wir haben nicht rekrutiert.

Was habe ich nun daraus gelernt? Meine Zukunft liegt nicht bei EKCHU. Man muss loslassen können. Ich werde mir zwar eine neue Corp suchen, aber den Wurmlöchern möchte ich treu bleiben.

Update - 14.08.2014 - Rechtschreibung

Freitag, 11. Juli 2014

POS bash im WH für Einsteiger

Gelegentlich findet man sie in Wurmlöchern und fragt sich was wohl in ihrem Inneren an Werten schlummert. Von schlecht oder gar nicht verteidigten POSen ist die Rede. Der W-Raum bringt allerdings eine Besonderheit mit sich: Massenbeschränkung von Wurmlöchern.
Nicht jede POS hat so viele Schiffshangars
Man kann nicht einfach eine Flotte von Caps nehmen und alles in wenigen Minuten wegpusten. Schlachtschiff oder kleiner ist die Richtlinie und Wurmlochcorps sind in der Regel beträchtlich kleiner als das was so im 0.0 rumrennt.

Problem Munition
Man mag es kaum glauben, aber wenn man mit Papierkügelchen versucht eine Mauer einzureißen, dann muss man schon sehr sehr viele davon mitbringen. Daher bieten sich besonders Amarr mit ihren Lasern an. Einschalten und afk gehen. T1 Linsen machen's möglich. Besonders beliebt ist dafür die Oracle. Ich habe schon welche mit einem 6-Heat Sink-Fitting gesehen.

Was erwartet einen?
Bestimmte Module lassen sich abbauen und mitnehmen (was den gesamten Inhalt zerstört), oder aber man zerstören sie (zum Beispiel das Ship Maintance Array), um an ihren Inhalt zu gelangen. Stellt euch einfach vor in jeder POS könnte Santa alle Geschenke für das kommende Weihnachtsfest lagern... Geschenke für 2014 (killmail)
Außerdem ist der W-Raum auch für viele Spieler interessant, die eigentlich gar nicht in der Lage sind ihre POS zu verteidigen, was für zusätzliche Loot-Piñatas sorgt.
Endlich ist es soweit: Wie Schiffe dropen zerstörte Module 50% ihres Inhalts
Wer also das nächste Mal im W-Raum eine POS auf dem dScan sieht, sollte vielleicht nachschauen, ob es sich dabei nicht womöglich um eine lukrative Abendbeschäftigung für die Corp handeln könnte, diese einzureißen. Und wer zusätzlich noch alle eingehenden Wurmlöcher schließt, kann sich fast sicher fühlen. Und falls doch einer vorbeikommt, wirds auch noch spannend :P

Hinweis:
Wer wirklich allein oder in einer kleinen Gruppe eine POS im W-Raum einreißen möchte, sollte darauf achten, dass zum einen möglichst wenige Waffen und Hardener aktiviert sind und zum anderen möglichst viele potentiell wertvolle Module (z.B. Schiffshangare, T3-Produktion). In einer kleinen Gruppe kann so aus einem stundenlangen Rumgeballer ein interessanter Abend werden.

Update - Eine weiteres Weihnachtsfest wurde zerstört "XL-SMA"

Freitag, 16. Mai 2014

Wurmlöcher charakterisieren [Stand Hyperion]

Jedes Mal, wenn ich vor einem Wurmloch stehe, überlege ich erneut was ich alles machen muss. Hier eine kleine Checkliste, die euch das Leben erleichtern kann (man kann den Artikel auch bookmarken und bei Bedarf nachschlagen).
Statischer C4-Ausgang mit Pulsar im Hintergrund
Man sollte vor Wurmlöchern nie ungetarnt rumstehen, wenn nicht gerade das HighSec auf der anderen Seite ist.

Hinweis: Sobald ein neues statisches Wurmloch angeflogen wird (Grid), ist es in seinem Zielsystem sichtbar. Durch einen nicht aktivierten statischen Ausgang kann niemand in euer System fliegen.

0. (Corp-)Bookmark des Wurmlochs machen
Bookmarks (BM) aus Scanergebnissen heraus sind oft nicht auf 0 km genau. Daher landet man ggf. nicht inerhalb der Sprungreichweite von 5.000 km vor dem Wurmloch und das kann tödlich sein. Also vor dem Durchfliegen ein BM mit aussagekräftigem Namen anlegen. Am besten auch einen Safespot in mindestens 150 km Entfernung anlegen.
1. Angucken und Farbe abschätzen (Link)
Man kann anhand der Farbe sowohl Zielsystem als auch Lebensdauer einschätzen. Allerdings ist das tendentiell etwas für Piloten mit Erfahrung.
2. Info lesen und interpretieren (Link)
Der Spielinfo des Wurmlochs lassen sich ebenfalls ungefähre Angaben über Ziel, Lebensdauer und verbleibender Massenkapazität entnehmen.
3. Name untersuchen (Bsp. K162) (Link)
Wurmlöcher haben entsprechend ihres Ziels einen vierstelligen Code. Dieser ist beispielsweise für alle statischen Wurmlochausgänge gleichbleibend. Die Ausgänge von statischen Wurmlöchern heißen dabei immer K162.
4. Reinfliegen und Namen notieren (z.B. J104311) - (Link)
BM für den Rückflug nicht vergessen. Hier kann man ebenfalls mögliche Sites und deren Sleeper nachschlagen.
5. Statische Ausgänge prüfen (Link)
Oben links die Wurmlochkategorie auswählen.
6. Hat das WH einen speziellen Effekt? (Link) - (Link 2)
Manchmal landet man in Wurmlöchen bei denen "spezielle Effekte" das Schiff beeinflussen. Bevor man sich auf einen Kampf einlässt sollte man diese überprüfen.

Mit dieser Übersicht und etwas Übung solltet ihr in der Lage sein schnellstmöglich alles Nötige über ein Wurmloch zu wissen.

Eine weitere Website mit Infos über Wurmlöcher:
http://www.wormnav.com/index.php?locus=J164713

Hinweis (danke für's Kommentar)
Wenn ein Wurmlochsystem einen statischen Ausgang hat, besitzt dieser in den beiden Systemen die er verbindet unterschiedliche Namen (z.B. R943). Im System aus dem das Wurmloch rausführt heißt es bspw. R943 und steht hier für den statischen C2-Ausgang. Im C2 auf der anderen Seite ist das Wurmoloch mit K162 (wie alle Enden von statischen Wurmlöchern) beschriftet und wird dynamisch genannt.

Neu in Hyperion
  • C4 Wurmlöcher haben einen zusätzlichen statischen Ausgang
  • Es gibt neue Fregattenwurmlöcher (Übersicht), die nur von Fregatten und DICs benutzt werden können
  • Fregattenwurmlöcher beinhalten in der info einen entsprechenden Hinweis (wichtig für T3-Scouts)
  • Die Entfernung zu einem Wurmloch nach einem Sprung ist nun massenabhängig (Erklärung)

Update - 09.09.2014 - Hinweis zu Fregattenwurmlöchern mit der Hyperionerweiterung 1.3 ergänzt, wormnav.com gibt es leider nicht mehr
Update - 02.02.2014 - Hinweis ergänzt

Freitag, 28. März 2014

Die ersten Kills im neuen Wurmloch

Die Erwartungen waren und sind immer noch hoch. Jede Menge PvP und einfachen Zugang zum Empire soll uns unsere neue Heimat im Wurmloch - New Phoenix - liefern. Jetzt hat es die ersten Killmails gegeben, dank meines Iteron V Scouts.
Hätte ohne meinen T1-Logi nicht überlebt: Unser Stratios Hero-tackler
Abgesehen davon, dass die Jungs in Ekchu genauso faul sind wie früher, war ich (wie früher) mal wieder am Haulern. Und so bezahle ich schon seit knapp zwei Wochen Steuern an den POCOs, die noch immer den ehemaligen Bewohnern unseres Wurmlochs (C5-C2) gehören. Aber das ist ein anderes Thema.

Meine Güter aus der PI der letzten Woche wollten ins HighSec gebracht werden. Jemand in der Corp erklärte sich bereit, die Route zu überprüfen (Heimatsystem - statisches C2 - HighSec). So brachte ich also, mit einer Dose Quafe Ultra™ in der Hand, meine Iteron, samt der 159 Mio ISK wertvollen Ladung, in Bewegung. Am HighSec-Wurmloch landend traf mich der Schlag: Tengu, Vigilant, Drake, Osprey. Ich hatte schon vergessen wie schnell in EVE einem der Puls in die Höhe schnellen kann. Ein Glück war keine Bubble am HighSec-Wurmloch und ich konnte das Empire erreichen, ohne mit meiner Ladung in die Luft gesprengt zu werden.

Die Corp aufgescheucht, angedockt, umgeloggt und der Spaß konnte beginngen. An sich hat die Flottenbildung etwas lange gedauert, aber parallel war sich schon einen Scout in Position, der unsere erste ordentliche Beute in einer Site in einem C3 beobachtete.
Lageskizze: Wir kamen aus New Phoenix und haben die PvE'ler in F1 abgefangen
Eigentlich standen unsere Chancen auf schöne Killmails schlecht. Durch meine Iteron V waren sie vorgewarnt, oder hätten es sein sollen, und aufgrund ihrer MWDs war es eigentlich unmöglich sie alle gleichzeigit zu tackeln. Aber Anoikis war uns hold. Ihren Loot sammelten sie mit einer Mobile Tractor Unit (MTU) und kehrten, nachdem sie die Site fertig hatte, alle zu ihr zurück. Das war unser Stichwort.

Unser Herotackel in einer Stratios griff an und wurde sofort aufs Korn genommen. Unsere Ziele verschwendeten keine Zeit damit die Flucht zu ergreifen. Der schöne SOE Faction Kreuzer sollte dran glauben. Ich hätte zu gerne ihre Gesichter gesehen, als dier Rest der Flotte eintraf.


Eigentlich hätten sie die Stratios sogar abgeschossen, wenn da nich der Logistikpilot vom Anfang gewesen wäre. Gutmensch wie er ist, hat er für den Kamp eine Exequror aus dem Hangar geholt und ihm mit seinen Fernreparaturmodulen den teuren Schiffsrumpf gerettet. Aber Anoikis forderte auch ihren Tribut und so wurden alle Wracks von der MTU eingesammelt, und so unsere Beute auf ein Minimum reduziert

Hinweis: MTU im PvP
Wenn ihr im PvP eine fremde MTU habt, solltet ihr sie abschießen, bevor ihr feindliche Schiffe angeht. Ansonsten schluckt die MTU den Loot und (erneute 50% Dropchance) reduziert eure Chancen etwas wertvolles abzugreifen.

Montag, 24. März 2014

Kampf für ein eigenes Wurmloch

Vor einem halben Jahr fiel meine Wurmlochcorp Ekchu in Stasis. Aber der Wunsch nach vergangenen Tagen sollte uns einholen und erneut zusammen in die Schlacht führen.
So sollte es enden: Im Kampf
Aufgrund von Streitigkeiten hatte uns damals eine große Gruppe an Piloten verlassen. Als dann erneut ein Corpdieb Assets im zweistelligen Milliardenbereich stahl, mussten wir unseren Plan, eine große, schlagkräftige Wurmlochcorp zu werden, begraben. Unsere Piloten vestreuen sich über ganz New Eden und vergaßen, was sie eigentlich waren: Wurmlochpiloten!

Eine große Gruppe, einschließlich mir, folgte unserem ehemaligen CEO zu Oberon Incorporated, einer NullSec Corp und Teil der RAZOR Allianz. Somit wurden wir gleichsam Teil des Halloween-Krieges und der legendären Schlachten um HED-GP und B-R5RB. Agesehen davon ein einzelner Pilot in einer riesigen Flotten, ohne eigene Identität oder etwas wofür man kämpfte zu sein, mussten wir feststellen, dass PvE im NullSec noch langweiliger war, als in Wurmlöchern. So wurde der Traum wieder ein Wurmloch zu besiedeln geträumt, Nacht für Nacht. zuerst bei ein paar  Veteranen, als aber unser alter CEO erklärte von den gleichen Träumen besessen zu sein, sollte sich unser Schicksal erneut ändern.
Der kritische statische Ausgang verhindert das Eindringen feindlicher Flotten
Wochen auf der Suche nach einer neuen Heimat vergingen. Ich selbst machte eine Tour durchs NullSec und fand auf meinen 137 Sprünge (k)eine neue Heimat. Wir fragten alte Freunde im w-Raum, hielten Ausschau nach Angeboten für ein C5 mit statischem C2. Die Tage vergingen, während wir alle den selben Traum träumten: New Phoenix.

Ein Pilot des Sleeper Social Clubs offerierte mir schließlich ein passendes C5, besetzt von einer Corp der (alten) GoonSwarm. Erneut vergingen einige Tage in denen wir deren Aktivitäten beobachteten.

Die Entscheidung traf dann unser Grandmaster Bish: Startet die Belagerung!
Capitals wurden reingeflogen und Piloten formierten sich erneut unter der Flagge von Ekchuah. Unsere Truppen bereiteten sich für den Kampf um unsere neue Heimat vor.

Ein ganzes Wochenende wurde für die Belagerung der drei Kontrolltürme eingeplant. Die Carebears haben nicht einmal versucht ihre POSen zu verteidigen. Und da wir unsere allmächtige Thanny dabei hatten, wäre ihnen das auch nicht geglückt.

POS unter Belagerung - Ein reinges vergnügen für unsere allmächtige Thanny
Ok, wir bekamen keine besonders großartigen Kills oder überraschen viel Beute. Unser Ziel aber, eine neue Heimat zu beanspruchen, haben wir erreicht, Somit war die Operation ein großartiger Erfolg. Als nächstes werden wir einige Cap-Escalations fliegen um die Corpkasse aufzufüllen und  - natürlich -  jede Menge PvP, denn dafür wollten wir ja ein statisches C2.

Danke an alle alten und neuen Ekchu-Piloten, die meinen Traum von einer Rückkehr nach Anoikis wahr gemacht haben.

Nebenbei
Die Capitals der ehemaligen Bewohner wurden später durch ein NullSec evakuiert. Wir hatten leider schlicht nicht genug Piloten um sie anzugreifen.

Sonntag, 2. Februar 2014

137 Sprünge für (k)ein neues zu Hause

Auf der Suche nach einem neuen zu Hause habe ich mich heute morgen auf den Weg gemacht. Ein C5 mit statischem C2 war gesucht. Und da viele C5er gelegentlich NullSec-Verbindungen haben sollte es doch ein leichtes sein bei einer Route mit 137 Sprüngen eines zu finden!?
Ein Blick von der Nachbarregion auf die Region "The Ring"
Dank der zweifelhaften Ehre mit den Goons verbündet zu sein ist der NullSec-Raum in dem ich mich unter Verbündeten frei bewegen kann unglaublich groß. Also habe ich mir eine Route mit 137 Sprüngen quer durch den Nordwesten der bekannten Sternensysteme gelegt.

Die einzige echte Bedrohung...
... war eine Sabre die an einem Gate stand um eben Piloten wie mich abzufangen. Ich habe tief durchgeatmet bin losgeflogen und habe mein Tarnmodul aktiviert. Als sie immer näher kamk, erkannte ich ihren Versuch mich zu enttarnen (auf weniger als 2.500 m ranfliegen) und habe - noch getarnt - einen Hacken geschlagen. In 3.900 m Entfernung ist die an mir vorbeigeflogen. Nicht schlecht.

Das einzig spannende auf meinem Weg war diese Wolke - was ist das?
Meine Reise führte mich also einmal tief in Goon-Territorium, dann durch Syndicate, wo bedeutend mehr feindliche Piloten unterwegs waren, vorbei an den Systemen der Sisters of EVE und wieder zurück nach Tenal im Norden. Nach knapp 8 Stunden, ich war überrascht, dass es so schnell ging, und ohne mein Schiff zu verlieren, was mich noch viel mehr überrascht hat, erreichte ich wieder das Heimatsystem von Oberon.

Gefunden habe ich viele Wurmlöcher, allerdings kein einziges C5 mit statischem C2-Ausgang. Mein Beitrag für eine neue Heimat im W-Raum ist damit vorerst abgeleistet. Vielleicht kaufen wir wieder ein C5. Mal schauen was die nächsten Wochen bringen... ich hoffe mich zurück in meine neu/alte Heimat.

Donnerstag, 22. August 2013

Finanzkrise - Kaputt gewirtschaftet

Es sollte mein Einstieg ins Produktionsgewerbe werden. Nach meinen ersten zaghaften Versuchen wollte ich mit der Herstellung von Gyrostabilizern II erfolgreich sein. Doch nach mittlerweile über einem halben Jahr Arbeit fällt die Bilanz ernüchternd aus.
Mit der Erforschung der Gyrostabilizer I BPO hat hier ales begonnen
Die Zahlen an sich sahen anfangs aus wie ein totsicheres Geschäft.  ISK durch Produktion - Ein Selbstversuch (update) Gewinn nach dem 75ten verkaufen Gyrostabilizer II sollte es hageln. Mittlerweile habe ich die Berechnung korrigiert und bin bei über 200 Modulen, die ich verkaufen müsste, um wieder bei Null zu sein. Auch die Gewinnmarge ist durch eine Korrektur von 90% auf realistische 33% gesunken.

Doch das alles hilft nichts. Ich bin mittlerweile bei über 1.500 verkauften Modulen und einer 
Gesamtbilanz von -440 Mio ISK. Richtig - Ich habe draufgezahlt.

Ursachen gibt es viele. Der deutliche Preisverfall (über 900k pro Modul zu Beginn, jetzt bei etwa 700k) meiner Gyrostabilizer ist ein Faktor, aber nicht entscheidend. Irgendwie sind mir immer wieder Rohstoffe abhanden gekommen, meine Berechnungen stimmten nicht und ich musste daher Materialien nachkaufen. Für die letzte Fuhre Materialien (1.000 Gyro II sollen enstehen) sind meine Einkaufskosten auf 600k/Stück angestiegen. Habe ich mich da in Jita verklickt? Brauchte jemand Mineralien und hat sich bei mir bedient? Ich weiß es nicht.
Equipment Assembly Array - Hiermit habe ich mir mein pekuniäres Grab geschaufelt
Für mich steht allerdings fest: Meine verbleibenden BPCs werden inventet und verbraucht. Danach ist endgültig Schluss. Wenn ich mir überlege wieviel Zeit ich investiert habe um Miese zu machen und was für einen Aufwand ich getrieben habe um alles ins Wurmloch und wieder hinaus zu transportieren...

Da bleibt mir nur ein Zitat eines Kommentars zum meinem ursprünglichen Post
"Völlig falsch berechnet :D

Überlass das produzeiren lieber anderen :D"

Sollte ich wieder im HS minern? Totsichere 6 Mio/h kann man da doch machen, wenn meine Berrechnungen stimmen...


Sonntag, 3. März 2013

Du bist nie sicher im W-Raum!

PvP ist momentan das Spannendste für mich. So habe ich seit Jahresbeginn keine Zeit für PvE im Wurmloch verschwendet und mich allein durch PI finanziert. Heute wurde ich gefragt, ob ich mit Sites machen wollte und ihr könnt euch sicher sein, dass es keinen Post gäbe, wenn nichts passiert wär.
So viele ISK - Man muss die nur einsammeln
Einerseits hatte ich gerade wirklich nichts anderes zu tun und Andererseits hat mich die Aussicht auf ISK gelockt. Also sind wir mit einer kleinen Farmflotte aus zwei Drakes, einer Loki und einer Tengu in unser statisches C3-WH zum Farmen aufgebrochen.
Mein einziges PvE-Schiff ist eine ziemlich in die Tage gekommene Drake
Plötzlich enttarnte sich eine Cheetah in unserer Gruppe. Wir waren derart überrascht, dass sie ohne Weiteres wegwarpen konnte. Reflexartig haben wir uns in Richtung des WHs nach Hause ausgerichtet. Unsere Noctis war allerdings schon schneller und als sie in eine Bubble sprang und sich in Luft auflöste, kam im TS das Kommando Safespots aufzusuchen und ständig im Warp zu sein, um nicht durch die Combat Scanner Probes erfasst zu werden.
So viele ISK - gelootet von unseren Angreifern
Hard Knocks Inc. - Ich hab es kaum glauben können. Das ist die C5-Corp, welche wir einst durch eine nie dagewesene Aktion vor einer Invasion bewahrt haben.
Einige nutzten den mit dem letzten Addon eingeführten Safe-Logout und andere konnten in ein LS-System entkommen. Währenddessen ist der Weg nach Hause immer noch zugebubblet und keiner auf der richtigen Seite, um eine PvP-Flotte zu bilden.

Diese Farmaktionen in C3-Wurmlöchern sind bei mir mit einer Art Fluch belegt. Ich werde wohl bei PvP/PI bleiben.

Freitag, 8. Februar 2013

ISK durch Produktion - Ein Selbstversuch (update)

Nahezu alles in EVE wird von Spielern produziert, also müsste man eben damit auch Profit machen können. Das größte Hindernis sind wohl die nötigen Produktionsanlagen. Im HighSec sind diese oft mit langen Wartelisten belegt und eine eigene POS kann/will sch nicht jeder leisten. Bei mir sieht das alles aber schon etwas anders aus.
Erforschen uralter Schiften? Das Inventen von BPOs ist einfacher als es anmutet!

Als ich vor über drei Monaten die Aufgabe bekam für die Corp im WH den nötigen Treibstoff zu produzieren, wurde ich erneut auf das Thema gestoßen. Zuvor war ich ja durch meinen kurzweiligen Einstieg mit 500 Mio ISK ins BPC-Geschäft mit der Materie in Kontakt gekommen (BPCs für 500 Mio).

Zielsetzung:
Ich wollte Gyrostabilizer II herstellen. Dazu muss eine Gyrostabilizer I BPO erforscht und kopiert und die erhaltenen BPCs durch inventen in t2 BPCs umgewandelt werden. Dann noch die Module herstellen und verkaufen. Klingt doch recht einfach, oder?

Schritt 1 - Kopieren der BPO
Eine t1 BPO zu kaufen ist keine große Herausforderung. Um Material- und Zeiteffizient in der Produktion auf Stufe 100 zu erforschen bedurfte es lediglich jeweils eine Woche. (Stufe 100 ist in der Regel total überflüssig) Anschließend kopiert man die BPO wie wild rauf und runter.
Kosten: ~400k ISK - Die BPO war nen Schnäppchen und die POS muss ich nicht bezahlen.


Schritt 2 - Erforschen der BPCs (Inventen)
Unter den Eigenschaften der BPCs findet man die Info, von welcher Rasse die jeweilige Entschlüsselungsfertigkeit benötigt wird. Dementsprechend benötigt man auch ein sog. Interface. In meinem Fall (Minmatar, Module) war das das Cryptic Data Interface. Zusätzlich braucht man jede Menge Datacores. Diese konnte ich zum Teil selber bei meinen Forschungsagenten besorgen. (Forschungsagentenguide)
Nicht jede Invention ist erfolgreich! Man kann aber seine Chancen durch das Verwenden von meta1-4 Modulen und den Einsatz von Decryptoren verbessern.

Kosten: ~490k ISK je 10er t2 BPC - Ich habe meta3 Gyrostabilizer eingesetzt.

Tipp: Das Interface zum Decrypten wird nicht verbraucht. Eines reicht.

Schritt 3 - Produzieren der Module
Nach einiger Zeit habe ich gemerkt, dass man für Schiffsmodule ein Equipment Assembly Array (60 Mio ISK) benötigt, welches ich erst kaufen, transportieren und anschließen musste. Zur Herstellung braucht man t1 Gyrostabilizer - Kein Problem, ich hab' ja die BPO - und neben jeder Menge Mineralien ein paar PI-Güter und R.A.M.-Electronics.

Kosten: ~3,30kk ISK je 10er t2 BPC

Schritt 4 - Kohle her!
Erfahrungsgemäß gehen die Dinger weg wie warme Semmeln. Man wird zwar nicht schlagartig zu einem der "wealthiest man in the galaxy"[1], aber es ist ein gutes Gefühl, wenn unter dem Reiter Transaktionen alles grün ist.

Tipp: Am besten wird man große Stückzahlen in Jita los

Einnahmen: ~7,3 Mio ISK je 10 Gyrostabilizer II

Die Frage aller Fragen: Lohnt sich das überhaupt?
Dazu muss man den Gewinn je Modul und die generellen Anschaffungskosten mal auftragen.

Also gehen ab dem 212.ten verkauften Modul 33% der Einnahmen direkt in meinen Profit über. Das mag bei allen, die für die verwendete POS selber zahlen müssen, etwas weniger sein.

Kassensturz - Wieviel Gewinn habe ich jetzt gemacht?
1.647.756.008 ISK - Ausgaben gesamt
1.991.007.549 ISK - Einnahmen gesamt 
262.813.781 ISK - Gewinn
Rendite:  16 % (20% mit EAA)
(+ das 60 Mio teure Equipment Assembly Array, das ich noch iwo haben müsste)
 
[1] Vergleiche den Retributiontrailer

Update - 12.02.2014 - Kassensturz
Übersicht aller Einnahmen und Ausgaben, sowie des Gesamtgewinns hinzugefügt.

 Update 12.08.2013 -  Zahlen aktuallisiert und Fehler behoben
In einer früheren Version lag der Marktpreis noch über 900k ISK pro Modul. Zusätzlich waren die Kosten unter Schritt 3 um den Faktor 10 zu klein. Daher lag der Gewinn je Modul bei 90% und die Ammortisation der Anschaffungskosten bereits nach 75 verkauften Modulen erreicht.

Sonntag, 20. Januar 2013

Fremde Früchte ernten - Teil II

... Wir waren also gerade fleißig dabei die POS in Schutt und Asche zu legen (Module schreddern), als die Anweisung kam sofort aus den Bubbles zu fliegen und sich am Wurmloch in Richtung unseres Heimatsystems zu sammeln. Das konnte alles nur eines Bedeuten: PvP-Fleet im Anmarsch.

Mit dem Sprung unserer Flotte in EKCHUs Heimatsystem begann der Kampf. Schon nach wenigen Sekunden begriffen wir, dass unsere Chancen schlecht standen. Zahlenmäßig gleichwertig hatten wir dem massiven Aufgebot an Elektronischer Kriegsführung (die ham' gejammt wie die Verrückten) nichts entgegen zu setzen. So kommt es auch, dass auf dem Kampfbericht nur unsere Verluste zu sehen sind.... wir hatten keinen einzigen Abschuss.
Von den C6ern verhaun' - |Kampfbericht|

Lange ersehnt: HS-Ausgang


















Mein persönliches Schicksal sollte der zweite Verlust einer Brutix in zwei Tagen werden. In meiner schwer beschädigten Überlebenskapsel schaffte ich gerade noch den Sprung durchs WH. Die hauchdünne Panzerung von einigen Streifschüssen schwer getroffen, fiel auch noch die Heizung aus. Die eigene Flotte stemmte sich gegen ihre Niederlage und ich war hier... aber nicht allein.

Der Pilot der Thanatos, den wir erst vor wenigen Stunden abgeschossen hatten und sich danach in seinen t3-Kreuzer in eine andere POS flüchtete, war noch da. Als die Temperatur in meiner Kapsel binnen weniger Minuten auf unter null Grad fiel und das Gel langsam unangenehm zähflüssig wurde, kam mir die rettende Idee: Beim POS-shooting gab es ein einzelnes Schiff, dass auf Ansage des FC nicht zerstört wurde.
Eine alte Badger Mark II. Ich warpte also zur POS und betrachtete während meines Fluges durch die Bubbles meine letzte Hoffnung. Beim Einsteigen ins Schiff kam mir eine Idee. Niemand würde vermuten, dass die unbemannte alte Badger plötzlich bemannt dabei ist die Trümmer nach Beute zu durchforsten. Nachdem der drohende Kältetod abgewendet war, drang die Gier nach ISK wieder ans Tageslicht.

Das Feuerwerk im HighSec war (leider) nicht wegen meiner Rückkehr aus dem W-Raum
Das Schiff hatte keinerlei Module eingebaut und so ging nur Beute im Wert von etwa 600 Mio ISK hinein. Ein letzter Moment der Spannung, als ich wieder aus den Bubbles flog - Sicherheits-Logout.
Zwei weitere Piloten hatten sich ebenfalls in dieses System retten können, bevor das Wurmloch kollabierte. Es dauerte einige Tage, aber wir schafften es alle wieder nach Hause. Auch der Loot, der, aus PvP stammend, natürlich an die Corp ging.

Ich durfte wenigstens alles mal anfasse.

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[Bloggerecho #7] EVE wird free-to-play | Die Zukunft von EVE

Wer die DevBlogs und Ankündigungen in und um EVE in den letzten Wochen verfolgt hat, der sah nichts. Kein neues Feature, keine neuen Schiffe...