Freitag, 16. Mai 2014

Wurmlöcher charakterisieren [Stand Hyperion]

Jedes Mal, wenn ich vor einem Wurmloch stehe, überlege ich erneut was ich alles machen muss. Hier eine kleine Checkliste, die euch das Leben erleichtern kann (man kann den Artikel auch bookmarken und bei Bedarf nachschlagen).
Statischer C4-Ausgang mit Pulsar im Hintergrund
Man sollte vor Wurmlöchern nie ungetarnt rumstehen, wenn nicht gerade das HighSec auf der anderen Seite ist.

Hinweis: Sobald ein neues statisches Wurmloch angeflogen wird (Grid), ist es in seinem Zielsystem sichtbar. Durch einen nicht aktivierten statischen Ausgang kann niemand in euer System fliegen.

0. (Corp-)Bookmark des Wurmlochs machen
Bookmarks (BM) aus Scanergebnissen heraus sind oft nicht auf 0 km genau. Daher landet man ggf. nicht inerhalb der Sprungreichweite von 5.000 km vor dem Wurmloch und das kann tödlich sein. Also vor dem Durchfliegen ein BM mit aussagekräftigem Namen anlegen. Am besten auch einen Safespot in mindestens 150 km Entfernung anlegen.
1. Angucken und Farbe abschätzen (Link)
Man kann anhand der Farbe sowohl Zielsystem als auch Lebensdauer einschätzen. Allerdings ist das tendentiell etwas für Piloten mit Erfahrung.
2. Info lesen und interpretieren (Link)
Der Spielinfo des Wurmlochs lassen sich ebenfalls ungefähre Angaben über Ziel, Lebensdauer und verbleibender Massenkapazität entnehmen.
3. Name untersuchen (Bsp. K162) (Link)
Wurmlöcher haben entsprechend ihres Ziels einen vierstelligen Code. Dieser ist beispielsweise für alle statischen Wurmlochausgänge gleichbleibend. Die Ausgänge von statischen Wurmlöchern heißen dabei immer K162.
4. Reinfliegen und Namen notieren (z.B. J104311) - (Link)
BM für den Rückflug nicht vergessen. Hier kann man ebenfalls mögliche Sites und deren Sleeper nachschlagen.
5. Statische Ausgänge prüfen (Link)
Oben links die Wurmlochkategorie auswählen.
6. Hat das WH einen speziellen Effekt? (Link) - (Link 2)
Manchmal landet man in Wurmlöchen bei denen "spezielle Effekte" das Schiff beeinflussen. Bevor man sich auf einen Kampf einlässt sollte man diese überprüfen.

Mit dieser Übersicht und etwas Übung solltet ihr in der Lage sein schnellstmöglich alles Nötige über ein Wurmloch zu wissen.

Eine weitere Website mit Infos über Wurmlöcher:
http://www.wormnav.com/index.php?locus=J164713

Hinweis (danke für's Kommentar)
Wenn ein Wurmlochsystem einen statischen Ausgang hat, besitzt dieser in den beiden Systemen die er verbindet unterschiedliche Namen (z.B. R943). Im System aus dem das Wurmloch rausführt heißt es bspw. R943 und steht hier für den statischen C2-Ausgang. Im C2 auf der anderen Seite ist das Wurmoloch mit K162 (wie alle Enden von statischen Wurmlöchern) beschriftet und wird dynamisch genannt.

Neu in Hyperion
  • C4 Wurmlöcher haben einen zusätzlichen statischen Ausgang
  • Es gibt neue Fregattenwurmlöcher (Übersicht), die nur von Fregatten und DICs benutzt werden können
  • Fregattenwurmlöcher beinhalten in der info einen entsprechenden Hinweis (wichtig für T3-Scouts)
  • Die Entfernung zu einem Wurmloch nach einem Sprung ist nun massenabhängig (Erklärung)

Update - 09.09.2014 - Hinweis zu Fregattenwurmlöchern mit der Hyperionerweiterung 1.3 ergänzt, wormnav.com gibt es leider nicht mehr
Update - 02.02.2014 - Hinweis ergänzt

Freitag, 9. Mai 2014

PI Alt leicht gemacht

Pro Account sind bis zu drei Charaktere möglich. Nun habe ich endlich den dritten Platz mit meinem neuen PI Alt belegt und erhoffe mir davon jede Menge leicht verdiente ISK. Am besten fange ich mit der Erklärung etwas weiter vorne an.
Zollstation (Custom Office) - Zentraler Umschlagplatz für Waren bei der Bewirtschaftung von Planeten
PI - Planetary Interaction - Das Bewirtschaften von Planeten in EVE.

Mein erster Alt hat sich bereits amortisiert (Mein Alt zahlt sich aus). Für meinen zweiten PI (Planetary Interaction) Alt wollte ich das ganze Procedere aber etwas beschleunigen - vor allem wegen der Kosten. Diesmal habe ich auf ein paar Skills (Frachter fliegen) verzichtet und habe den Charakter bereits während seiner Ausbildung zum ISK scheffeln rangeholt (immerhin 580 Mio).
Nun wo ich ihn auf meinen Hauptaccount transferiert habe lässt sich Billanz ziehen.

4 PLEX und 500 Mio ISK habe ich in meine neuste ISK-Maschine gesteckt. Bei etwa 300 Mio ISK/Monat durch PI hat sich das Ganze in 9 Monaten gerechnet. Aber lohnt der Aufwand wirklich?

Zum einen: Ich hatte das nötige Kleingeld um den Alt zu finanzieren.
Zum anderen: Mit der Zeit lässt (zumindest bei mir) der Wunsch nach durch stundenlanges Asteroidenlutschen (oder vergleichbar zeitaufwendiges) ISK zu verdienen. Es war also mehr eine Investition in meine Zukunft.

Mit geringem Aufwand an Zeit (5-15 min täglich) und Arbeit kann ich mit meinen drei Charakteren nun monatlich (allein durch PI)  etwa 1 Mrd. ISK generieren. Auch wenn das für einige Spieler Peanuts sind, lässt sich damit mein Account finanzieren und etwas Spielzeug kaufen.

Einen PI Guide gibts es u.a. von Sendriss

Freitag, 2. Mai 2014

Minmatar Epic Arc Kassensturz

Ein Weg um im HighSec neben ISK auch noch alle 3 Monate einen ordentlichen Bonus zum Fraktionsansehen zu erhalten bieten die Epic Arc Missionen. Fast jedes Mal, wenn ich sie flog, musste ich mir anhören, dass sie sich finanziell nicht lohnen. Stimmt das?
Ganz allein nicht geeignet, wenns schnell gehen soll.
Als ich zwischen EKCHU-Winterschlaf und RAZOR-Beitritt gerade im HighSec rumdümpelte und Quafe schlürfend mein Zeug durch die Gegend flog kam mir die Idee:
Epic Arc, allein und mit zwei Charakteren doppelt fliegen. Soll heißen: Beide Charaktere nehmen die Epic Arc Missionen an und alle Missionen werden demnach einfach zwei Mal geflogen.

Hinweis: Um Epic Arc Missionen fliegen zu können braucht man bei der entsprechenden Corp ein
5er Standing
[Fraktion] [Ansprechpartner] [Corp] [System]
Gallente - Roineron Aviviere von Impetus in Dodixie
Caldari - Aursa Kunivuri von Expert Distribution in Josameto
Minmatar - Arsten Takalo von Brutor Tribe in Frarn
Amarr - Karde Romu von Ministry of Internal Order in Kor-Azor Prime

Prinzipiell sind die Epic Arc Missionen allein arg zäh. Besonders, wenn man noch nicht alle Skills auf V hat, wovon viele gerne ausgehen. Mein Setup bestand aus einer Heavy Missile Tengu und einer Cruise Missile Raven. Die Tengu sollte sich von unten nach oben und die Raven von oben nach unten in den Schiffsgrößen durchsäbeln. Auch wenn gelegentlich die Zielsysteme nicht identisch waren, konnte ich nach zwei Nachmittagen meinen Standingzuwachs begrüßen (10%+).



Aufgeschlüsselt macht das je Charakter
  • 98 Mio Missionbelohnungen
  • 21 Mio Zeitboni
  • 36 Mio Kopfgelder
  • 111 Mio Loot und Salvage
  • 100 Mio für den Verkauf der Sonden
Das sind für beide Charaktere jeweils 366,7 Mio ISK (in Summe 733 Mio). Bei ungefähr 10 Stunden ergibt das einen ordentlichen Stundenlohn von 73 Mio ISK/h und bei meinen Skills ist das sicher ausbaufähig.

Tipp: Manche Missionen bringen besonders viel/wenig Salvage. Da lohnt es sich nicht die Noctis für umher zu fliegen. 
Die 10 Sonden am Missionsende lassen sich gut verkaufen (~ 10 Mio/Stück).

Also ich werde bei Gelegenheit sicherlich wieder Epic Arcs fliegen.

Hinweis zum Standing: Man kann am Ende aussuchen, ob man 5%+ und 10 RSS Core Scanner Probes haben möchte, oder eben 10%+ und lediglich 25 Mio. ISK als Missionsbelohnung.

Weitere Artikel zum Thema ISK im HighSec

Hinweis:
Folgenden Guide habe ich zum Absolvieren der Epic Arc genutzt: EVEUni
Eine Übersicht über eure Gegner findet ihr auf EVE-Survival
Eine großartige Übersicht zu Epic Arcs findet ihr bei BullyB

Update - 19.06.2016 - Formatierung geändert; Gallente Epic Arc Speedrun verlinkt; EVE Survival verlinkt
Update - 07.06.2016 - Minmatar Epic Arc Speedrun verlinkt
Update . 06.06.2016 - Caldari Epic Arc Speedrun verlinkt
Update - 14.05.2015 - Querverweise zu anderen Epic Arcs im HS eingefügt
Update - 17.10.2014 - Hinweis zum Standing. Ich habe mich für die Sonden entschieden.

Freitag, 25. April 2014

PAP Link? Flottenaktivität im NullSec!

Jede Allianz funktioniert ein bisschen anders und mitunter sogar ein bisschen mehr. In RAZOR wird die Flottenaktivität gemessen - mit unterschiedlichen Konsequenzen. Einerseits lässt sich mit aktiver Teilnahme jeden Monat ein Bonus verdienen, andererseits droht Corps mit einem zu geringen Anteil der Rauswurf aus der Allianz.

Man kommt nach einem langen Tag nach Hause und das Hochfahren des PCs hat nur einen Sinn: online sein und warten, denn jeden Moment kann er kommen - der Fleet-Ping.

RAZOR verwendet, ebenso wie seinerzeit TEST (und wohl auch die Goons), Jaber/Pidgin um Piloten zur Flottenteilnahme zu bewegen. Das funktioniert wie ein Messenger und man bekommt eine Nachricht wie:
Ishtar Fleet forming up in 30 min, join TS OP1
Dann wird das Spiel gestartet, alles bereit gemacht und los geht der Spaß. Häufig geht bereits nach wenigen Minuten das Gefrage los: "Pap Link?" und ein wahrer Shitstorm bricht über den Fleetchannel herein.

Ein PAP-Link ist ein Link, der mit dem Ingamebrowser geöffnet wird und die Flottenteilnahme speichert

Mit meinem Beitritt zu Oberon (Teil von RAZOR) hatte ich im ersten Monat 15 Flottenteilnahmen zu absolvieren. Die ganze Bedeutung wurde mir erst später klar.

Der Vorteil für jeden Piloten liegt in der Möglichkeit für häufige Flottenteilnahmen einen ISK Bonus überwiesen zu bekommen. So gab es für mich im Nov 2013 236 Mio ISK. Der Aktivste in der Corp bekam um die 800 Mio.

Montag, 14. April 2014

Amar Epic Arc Kassensturz

Ein Weg um im HighSec neben ISK auch noch alle 3 Monate einen ordentlichen Bonus zum Fraktionsansehen zu erhalten bieten die Epic Arc Missionen. Nachdem die Minmatar Epic Arc im letzten Test über 70 Mio ISK/h brachte, wird diesmal die Amar Epic Arc getestet.
Diesmal habe ich anstelle der HM Tengu meine Ishtar mitgenommen
Die 73 Mio ISK pro Stunde, von denen ich in meinem Minmatar Epic Arc - Kassensturz berichtete, wollen verglichen werden. Was kann man in den anderen Epic Arcs gesamt und pro Stunde so verdienen? Hiermit erweitere ich mein Wissen um die Amarr Epic Arc.

Hinweis: Um Epic Arc Missionen fliegen zu können braucht man bei der entsprechenden Corp ein
5er Standing
[Fraktion] [Ansprechpartner] [Corp] [System]
Gallente - Roineron Aviviere von Impetus in Dodixie
Caldari - Aursa Kunivuri von Expert Distribution in Josameto
Minmatar - Arsten Takalo von Brutor Tribe in Frarn
Amarr - Karde Romu von Ministry of Internal Order in Kor-Azor Prime

Da Epic Arc Missionen allein recht zäh von der Hand gehen fliege ich auch diesmal mit zwei Piloten die Epic Arc zweimal neben einander. Der eine fliegt eine Raven mit T2 Cruise Missile Launchern und der andere eine Ishtar mit Sentrydrohnen. Zumindest zum Setup kann ich sagen, dass sich die Ishtar, u.a. wegen ihres geringen Puffers sehr unsicher fliegt.

Auch diesmal waren die Zielsysteme der einzelnen Missionen nicht immer identisch. Dennoch lohnt es meiner Meinung nach zu zweit zu fliegen, da so alle Missionen schneller gehen. Nach insgesamt 18 h gab es auch diesmal (für das Amar Empire) einen Fraktionsansehensuwachs von 10%+.



Aufgeschlüsselt macht das je Charakter
  • 17 Mio Missionbelohnungen
  • 27 Mio Zeitboni
  • 127 Mio Kopfgelder
  • 152 Mio Loot 
  • 69 Mio Salvage
  • ~174 Mio für den Verkauf des Imperial Navy Modified 'Noble' Implants
Das sind für beide Charaktere jeweils 567 Mio ISK (in Summe 1.133 Mio). Bei ungefähr 18 Stunden ergibt das einen Stundenlohn von 63 Mio ISK/h. Bei meinen ausbaufähigen Skills und der Unsumme an zusätzlichen Sprüngen, die ich fliegen musste, ist das sicher ausbaufähig.

Tipp: Mit einer Mobile Tractor Unit (MTU) und 2-3 Salvagern in den HighSlots braucht man für die Amarr Epic Arc keine zusätzliche Noctis

Ich werde bei Gelegenheit die Gallente und Caldari Epic Arcs fliegen und vergleichen.

Weitere Artikel zum Thema ISK im HighSec

Hinweis:
Folgenden Guide habe ich zum Absolvieren der Epic Arc genutzt: EVEUni
Eine großartige Übersicht zu Epic Arcs findet ihr bei BullyB
Eine Übersicht über eure Gegner findet ihr auf EVE-Survival
Auch Mr. Tibbers hat die Amar Epic Arc abgeschlossen und darüber gebloggt. 

Update - 19.06.2016 - Gallente Epic Arc Speedrun verlinkt; Formatierung angepasst; EVE Survival verlinkt
Update - 07.06.2016 - Minmatar Epic Arc Speedrun verlinkt
Update - 06.06.2016 - Caldari Epic Arc Speedrun verlinkt
Update - 14.05.2015 - Querverweise zu anderen Epic Arcs im HS eingefügt  
Update - 06.05.2015 - Mr. Tibbers' Bericht verlinkt

Montag, 7. April 2014

Corpgröße - Segen und Fluch (Teil II)

Wie findet man für eine Wurmlochcorp die richtige Größe und wie vereint man Corpgröße und Sicherheitsaspekte miteinander? Ekchu hat aus seinen Erfahrungen gelernt und Konsequenzen gezogen. Aber können uns diese vor weiteren Diebstählen schützen?
Mit großen Corps ist es einfacher großes zu erreichen
Wie ich bereits im letzten Teil ausführte, kommt mit dem Corpwachstum unweigerlich der Moment and dem man nicht nur das Opfer häufiger HighSec-Kriegserklärungen wird, sonder auch Corpdiebe anzieht wie Factionspeck die Maden. Nachdem Ekchu diesen Problemen vor 6 Monaten erlag wagten wir nun einen Neuanfang mit neuen Regeln.

Eine Corp, die nicht wächst, stirbt iwann an Inaktivität. Nur wer neue Piloten rekrutiert kann auf Dauer erfolgreich sein.

Als meine Wurmlochcorp Ekchu an den Nebeneffekten einer großangelegten Rekrutierungswelle und Fusion mit einer anderen WH-Corp - Drama und Diebe - erlagt, da verstreuten sich die Piloten in Windeseile über New Eden (Bye bye Corp). Einige spalten sich ab und gündeten eine eigene Corp in Anoikis. Nur ein kleiner Rest blieb zusammen, ein harter Kern. Von einst über 100 Piloten unter dem Banner unserer Corp reduzierte uns gegenseitiger Vertrauensverlust durch mehrere Corpdiebstähle auf ein knappes Dutzend. Wir versuchten uns im NullSec, erkannten aber bald, dass unser Herz in unserer alten Heimat geblieben ist. So entstand der Traum an eine Rückkehr, eine Rückkehr nach Anoikis.

Wir hatten genügend Zeit über unsere gemachten Fehler nachzudenken. Der letzte große Corpdiebstahl war zwar aufgrund der gestohlenen Capitals schmerzhaft, die meisten Schiffe der Piloten waren allerdings geschützt. Wir wohnten nämlich in einzelnen Gruppen in separaten Kontrolltürmen. So konnte ein Dieb nur die Haupt-POS und jene in der er wohnte bestehlen. Der eigentliche Verlust war nicht pekuniärer Natur. Er ließ uns viel mehr an unser gegenseitigem Vertrauen zweifeln. Und das war unser Ende.

Auch wenn man durch Planung von Rechten und Kontrolltürmen mit unterschiedlichen Zugangsbedingungen das Ausmaß an gestohlenen Assets reduzieren kann. Auch wenn man möglichst wenig wertvolles im Wurmloch hortet und sämtliches Diebesgut aus der Corpkasse ersetzt, so stiehlt ein jeder Dieb auch immer etwas von dem Kit, aus welchem eine WH-Corp zusammen hält: Vertrauen. Daher ist es nicht nur wichtig das Ausmaß an Diebstählen zu reduzieren. Man muss sie effektiv verhindern.
Das erste Wurmloch in dem ich jemals gelebt habe - damals noch mit Sturmfeuer
Die Neugründung Ekchus basierte auf dem, was jede Wurmlochcorp braucht: Vertrauen - was sonst? All jene Piloten, die dem Ruf unseres einstigen CEO gefolgt sind und für unser neues Wurmloch gekämpft haben, genießen gegenseitiges Vertrauen. Wir haben uns von dem Gedanken verabschiedet eine große uns mächtige WH-Corp aufzubauen. Wir bleiben klein und familiär - mehr Vertrauen und weniger Risiko. Aber ohne neue Piloten aufzunehmen droht uns auf lang oder kurz der Tod durch Inaktivität. Also was machen wir? Wir rekrutieren wieder...

Besonders gefährdet sind Assets in Wurmlöchern mit direkten HighSec-Ausgängen. Es ist schlicht zu einfach Diebesgut weg zu bringen. Aber auch Wurmlöcher mit leichtem LowSec- oder NullSec-zugang ind gefährlich. Hier lassen sich Capitals besonders leicht mit Modulen, etc. füllen und rausfliegen. Sicher könnte demnach ein C6 mit statischem C5, ohne Capitals sein, aber wer will schon so leben? Um aus der eigenen kleinen Corp wieder etwas schlagkräftiges zu formen, bleibt einem nur der Beitritt in eine Allianz.

Update - 25.08.2014
Ein interessanter Artikel auf EN24 zum Thema Corpdiebe und Wurmlochsicherheit (Link).

Freitag, 4. April 2014

Corpgröße - Segen und Fluch (Teil I)

Die Corpgröße hat einen bedeutend größeren Einfluss auf das eigene Spiel als ihr vielleicht annehmt. Wenn man einige Zeit in einer kleinen Corp verbracht hat, dürstet es einen oft nach der Macht der Masse. Doch die vermeintliche Stärke ist zugleich auch eine große Schwäche.
In einer Corp sammeln sich schnell Assets im Milliardenbereich an - abgesichert oft nur durch gegenseitiges Vertrauen
Wenn man neu in EVE Online ist, dann emp­fiehlt es sich eine kleine deutschsprachige du wählen. Warum? Zum einen ist es einfacher den Einstieg in EVE in seiner Muttersprache zu wagen und zum anderen sind kleine Corps sicherer - in vielerlei Hinsicht.

Die brotaufstrichgeplagten Jungs um Neovenator liefern da das aktuelle Paradebeispiel. Nach Jahren der Beschaulichkeit begann mit der Einführung des Missions for Noobs (ich berichtete) ein Boom in Bezug auf die Corpgröße. Die änfänglich problematische Präsenz in einem Wurmloch wurde zu einer festen Größe im Corpleben und als Teil einer deutschen Allianz gibt es wohl gelegentlich auch tolle und große Flotteneinsätze für die ganzen HighSec-Carebears. *Seitenhieb

Nun wurden Sie aber von der Kehrseite der Medaille eingeholt. Nach etlichen HighSec-Kriegen im üblichen Stil, also übermächtige Pussyflotten, die bei Widerstand sofort andocken, trieb es vermehrt Piloten ins Wurmloch. Und dort wartete ein noch viel grausamerer Feind: Ein eigenes Corp Mitglied.
Von Dieben oft unterschätzt - Die industriellen Güter einer (WH-)Corp
Als dann die Nachricht über einen Corpdiebstahl in Höhe von 20 Mrd. ISK bei Neovenator im Blog stand, wurde mein Interesse geweckt und ich nachdenklich. Mit dem Beklautwerden habe ich im Wurmloch leider schon einige Erfahrungen gesammelt und nicht alle habe ich in diesem Blog niedergeschrieben. Immerhing war ein Corpdieb auch der ausschlaggebende Grund für den Zerfall von EKCHU vor etwa 6 Monaten. 

Es gibt mehrere Möglichkeiten Corpdieben die Arbeit zu erschweren. Das Personal Hangar Array (danke CCP!) liefert jedem Spieler Platz (kumulativ 50k m³) für seine persönlichen Gegenstände. Wichtige Corpeigentümer können in Tabs derart sortiert werden, dass immer nur die wichtigen Mitglieder Zugriff darauf haben. Ansonsten könnte ein Corpdieb den ganzen Kontrolturm mitnehmen und von der einstigen POS wäre nur noch das Lesezeichen im Kontextmenü übrig. Bei besonders vielen Piloten lohnt es sich auch ihre Schiffe in getrennten POSen unter zu bringen.

Eine wichtige Eigenschaft einer guten Corp: Sie hat Geld für solche Vorfälle zurückgelegt oder ist in der Lage schnell welches zu verdienen. Denn nur, wenn die gestohlenen Güter iwie ersetzt werden können, bleibt der Corpfrieden auf Dauer gewahrt.

Eine aktive und große Gemeinschaft in EVE, ohne Corpdiebe und HighSec-Kriege. Kann es derartiges in EVE überhaupt geben, oder muss man zwangsläufig die Seiten wechseln, um seinen Spaß zu haben? Habt ihr auch schon Erfahrungen mit Corpdieben gemacht?

PS: Ich bin mir bewusst, dass ich jede Menge Neovenator verlinke. Alle Beiträge habe ich selbst gelesen und kann sie zur ergänzenden Lektüre nur empfehlen. Außerdiem ist EMSIs Elend Motivation für diesen Beitrag.

Freitag, 28. März 2014

Die ersten Kills im neuen Wurmloch

Die Erwartungen waren und sind immer noch hoch. Jede Menge PvP und einfachen Zugang zum Empire soll uns unsere neue Heimat im Wurmloch - New Phoenix - liefern. Jetzt hat es die ersten Killmails gegeben, dank meines Iteron V Scouts.
Hätte ohne meinen T1-Logi nicht überlebt: Unser Stratios Hero-tackler
Abgesehen davon, dass die Jungs in Ekchu genauso faul sind wie früher, war ich (wie früher) mal wieder am Haulern. Und so bezahle ich schon seit knapp zwei Wochen Steuern an den POCOs, die noch immer den ehemaligen Bewohnern unseres Wurmlochs (C5-C2) gehören. Aber das ist ein anderes Thema.

Meine Güter aus der PI der letzten Woche wollten ins HighSec gebracht werden. Jemand in der Corp erklärte sich bereit, die Route zu überprüfen (Heimatsystem - statisches C2 - HighSec). So brachte ich also, mit einer Dose Quafe Ultra™ in der Hand, meine Iteron, samt der 159 Mio ISK wertvollen Ladung, in Bewegung. Am HighSec-Wurmloch landend traf mich der Schlag: Tengu, Vigilant, Drake, Osprey. Ich hatte schon vergessen wie schnell in EVE einem der Puls in die Höhe schnellen kann. Ein Glück war keine Bubble am HighSec-Wurmloch und ich konnte das Empire erreichen, ohne mit meiner Ladung in die Luft gesprengt zu werden.

Die Corp aufgescheucht, angedockt, umgeloggt und der Spaß konnte beginngen. An sich hat die Flottenbildung etwas lange gedauert, aber parallel war sich schon einen Scout in Position, der unsere erste ordentliche Beute in einer Site in einem C3 beobachtete.
Lageskizze: Wir kamen aus New Phoenix und haben die PvE'ler in F1 abgefangen
Eigentlich standen unsere Chancen auf schöne Killmails schlecht. Durch meine Iteron V waren sie vorgewarnt, oder hätten es sein sollen, und aufgrund ihrer MWDs war es eigentlich unmöglich sie alle gleichzeigit zu tackeln. Aber Anoikis war uns hold. Ihren Loot sammelten sie mit einer Mobile Tractor Unit (MTU) und kehrten, nachdem sie die Site fertig hatte, alle zu ihr zurück. Das war unser Stichwort.

Unser Herotackel in einer Stratios griff an und wurde sofort aufs Korn genommen. Unsere Ziele verschwendeten keine Zeit damit die Flucht zu ergreifen. Der schöne SOE Faction Kreuzer sollte dran glauben. Ich hätte zu gerne ihre Gesichter gesehen, als dier Rest der Flotte eintraf.


Eigentlich hätten sie die Stratios sogar abgeschossen, wenn da nich der Logistikpilot vom Anfang gewesen wäre. Gutmensch wie er ist, hat er für den Kamp eine Exequror aus dem Hangar geholt und ihm mit seinen Fernreparaturmodulen den teuren Schiffsrumpf gerettet. Aber Anoikis forderte auch ihren Tribut und so wurden alle Wracks von der MTU eingesammelt, und so unsere Beute auf ein Minimum reduziert

Hinweis: MTU im PvP
Wenn ihr im PvP eine fremde MTU habt, solltet ihr sie abschießen, bevor ihr feindliche Schiffe angeht. Ansonsten schluckt die MTU den Loot und (erneute 50% Dropchance) reduziert eure Chancen etwas wertvolles abzugreifen.

Montag, 24. März 2014

Kampf für ein eigenes Wurmloch

Vor einem halben Jahr fiel meine Wurmlochcorp Ekchu in Stasis. Aber der Wunsch nach vergangenen Tagen sollte uns einholen und erneut zusammen in die Schlacht führen.
So sollte es enden: Im Kampf
Aufgrund von Streitigkeiten hatte uns damals eine große Gruppe an Piloten verlassen. Als dann erneut ein Corpdieb Assets im zweistelligen Milliardenbereich stahl, mussten wir unseren Plan, eine große, schlagkräftige Wurmlochcorp zu werden, begraben. Unsere Piloten vestreuen sich über ganz New Eden und vergaßen, was sie eigentlich waren: Wurmlochpiloten!

Eine große Gruppe, einschließlich mir, folgte unserem ehemaligen CEO zu Oberon Incorporated, einer NullSec Corp und Teil der RAZOR Allianz. Somit wurden wir gleichsam Teil des Halloween-Krieges und der legendären Schlachten um HED-GP und B-R5RB. Agesehen davon ein einzelner Pilot in einer riesigen Flotten, ohne eigene Identität oder etwas wofür man kämpfte zu sein, mussten wir feststellen, dass PvE im NullSec noch langweiliger war, als in Wurmlöchern. So wurde der Traum wieder ein Wurmloch zu besiedeln geträumt, Nacht für Nacht. zuerst bei ein paar  Veteranen, als aber unser alter CEO erklärte von den gleichen Träumen besessen zu sein, sollte sich unser Schicksal erneut ändern.
Der kritische statische Ausgang verhindert das Eindringen feindlicher Flotten
Wochen auf der Suche nach einer neuen Heimat vergingen. Ich selbst machte eine Tour durchs NullSec und fand auf meinen 137 Sprünge (k)eine neue Heimat. Wir fragten alte Freunde im w-Raum, hielten Ausschau nach Angeboten für ein C5 mit statischem C2. Die Tage vergingen, während wir alle den selben Traum träumten: New Phoenix.

Ein Pilot des Sleeper Social Clubs offerierte mir schließlich ein passendes C5, besetzt von einer Corp der (alten) GoonSwarm. Erneut vergingen einige Tage in denen wir deren Aktivitäten beobachteten.

Die Entscheidung traf dann unser Grandmaster Bish: Startet die Belagerung!
Capitals wurden reingeflogen und Piloten formierten sich erneut unter der Flagge von Ekchuah. Unsere Truppen bereiteten sich für den Kampf um unsere neue Heimat vor.

Ein ganzes Wochenende wurde für die Belagerung der drei Kontrolltürme eingeplant. Die Carebears haben nicht einmal versucht ihre POSen zu verteidigen. Und da wir unsere allmächtige Thanny dabei hatten, wäre ihnen das auch nicht geglückt.

POS unter Belagerung - Ein reinges vergnügen für unsere allmächtige Thanny
Ok, wir bekamen keine besonders großartigen Kills oder überraschen viel Beute. Unser Ziel aber, eine neue Heimat zu beanspruchen, haben wir erreicht, Somit war die Operation ein großartiger Erfolg. Als nächstes werden wir einige Cap-Escalations fliegen um die Corpkasse aufzufüllen und  - natürlich -  jede Menge PvP, denn dafür wollten wir ja ein statisches C2.

Danke an alle alten und neuen Ekchu-Piloten, die meinen Traum von einer Rückkehr nach Anoikis wahr gemacht haben.

Nebenbei
Die Capitals der ehemaligen Bewohner wurden später durch ein NullSec evakuiert. Wir hatten leider schlicht nicht genug Piloten um sie anzugreifen.

Freitag, 21. März 2014

Meine erste Escalation - ISK im 0.0?!

Sites im NullSec fliegen klingt im ersten Moment nach jeder Menge leicht und sicher verdienten ISKies. Wer aber nicht gerade mit all V in einem Carrier sitzt, könnte womöglich enttäuscht werden.
Mit MTU und Salvagern kann man mit der Ishtar das Maximum rausholen

Sites fliegen. Das klang anfangs noch nach unbegrenzten Möglichkeiten. Im Gegensatz zu Wurmlöchern muss man nichts ausscannen, sie respawnen schneller als man sie fliegen kann und ein einfacher Blick in den Local genügt und man kann sich seiner sicher fühlen. Doch in Subcaps ist der Verdienst eher bescheiden, wie bereits in ISK im NullSec mit Anomalien beschrieben. Die möglichen Officer Spawn habe ich nie zu Gesicht bekommen.

Eines Tages geschah im Abschluss meines Guristas Folorn Hubs etwas sonderbares. ich bekam eine Nachricht. Eine kurze Nachfrage im Bloggerchannel und eine Erkenntnis reicher wusste ich nun:
Das wird meine erste Escalation - Dafür müssen Sites im NullSec gemacht sein! Ich konnte die ISKies schon rufen hören, wie sie alle in mein Wallet wollten.

Der Guristas Fleet Staging Point. Die Misssion war recht simpel. Erstmal ein paar Guristas vermöbeln und rauskriegen wo ihr Hauptquartier ist, um es dann zu zerstören. Quafe-ohne-Kohlensäure-Trinker wie ich brauchen dazu aber Unterstützung. Eine Nachfrage im Corpchat und eine Tengu in der Flotte reicher sind wir dann los marschiert.

... zwei Piloten ohne jegliche Ahnung was sie tun sollen. Saxia, der nette Pilot von der US-Westküste, und ich haben uns als aller erstes erstmal im Teamspeak getroffen und Youtube-Videos angeschaut. Mit zusätzlichen Energy und Shield Transfer Modulen sind wir dann aufgebrochen. Hatte ich schon US Westküste gesagt? Wir mussten innerhalb von 3 Tagen insgesamt zweimal ausrücken um zum Ziel zu gelangen. Für einen von uns war es gerade immer verdammt spät. Ohne die ultimative Reichweiter der Heavy Missile Tengu (Rigs machens möglich) hätten wir den dritten Teil, die Zerstörung der Station, nicht geschafft. Die Station saugt am Capacitor wie ne überhitzte Bhaalgorn an einer Fregatte!

Der Lohn unserer Mühen: Eine Rattlesnake Blueprint (~300 Mio)

Die BPC wurde mit einem Interceptor ins HighSec verfrachtet und verkauft. Das ergab lächerliche 150 Mio ISK pro Nase. Da ist man ja mit HighSec-Minern besser dran...

Von all den tollen (teuren) Dingen die droppen konnten, musste es ausgerechnet das sein. Rechnet man den Gesamtaufwand, also die Sites die man fliegen muss, um an eine Escalation zu kommen, ein, dann kann ich euch nur eines raten: Lasst die Finger von Sites (+Escalations) im NullSec.

Vielleicht gebe ich dem NullSecspäter noch einmal eine Chance. Immerhin trifft man in den zahlreichen Kämpfen Leute von denen man nie gedacht hätte, dass man sie mal unter Feuer nehmen könnte oder umgekehrt.

Mittwoch, 19. März 2014

Operation New Phoenix

Half a year ago Ekchu went into stasis after a lot of trouble. A large group of pilots left the corp because of conflicts with others and due to another corp robbery the dream of becoming a big powerful wormhole corporation was buried. Our pilots spread over whole New Eden, forgetting what they actually are: Wormhole pilots!
Capitals in action
A major group, including me, followed our old CEO to take a rest of wh live. We joined the NullSec corp Oberon Incorporated, a member of the RAZOR Alliance. So we also became part of "The Halloween War". Besides flying a ship as only one pilot of many others, with nearly no identity and nothing to fight for, PvE in NullSec turned out to be much more... boring than in w-space. So a dream of rejoining a wormhole was dreamed every night. First only by a few veterans, but after our old CEO declared to dream the same, our future should change again.

Weeks of searching for a new home passed. I made 137 jumps for (not) a new home. We asked old friends in w-space, looked for C5-C2 offers. Days after days passed during we were dreaming of New Phoenix. A pilot from Sleeper Social Club contacted me and offered me a C5 occupied by a corp of (the old) GoonSwarm. Several days passed and we monitored all their activities with some scouts.
Keeping the static critical there was no way in for hostile reinforcements
The decision made by grandmaster bish: Stat the Eviction Operation!
Caps where brought in, pilots formed under the flag of Ekchuah again. Our forces prepared to fight for our new home.

A whole weekend was planned for sieging the three towers. The carebears didn't even try to defend their towers. And having our allmighty thanny with us, they wouldn't had any chance.


We didn't get that many big kills or amazing loot. But tbh our aim was to claim a new homeland. The operation was a great success. Next steps will be carebearing to get some money to make our new Ekchu running and of course PvP. The C2 connections should be able to offer us lots of decent piew piew possibilities.

Thanks to all old and new Ekchu pilots who make my dream of rejoining w-space become true.
POS under siege - pure pleasure for the allmighty thanny
by the way
The capitals of the former habitants managed to escape using a NullSec connection. We just hadn't enough pilots to engage them.

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